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Duales Studium mit WPS-Management als DEIN Partnerunternehmen!

Nils Jürgens, unser damaliger Student erzählt und gibt Einblicke über sein absolviertes Studium als dualer Student bei uns.

Wir gratulieren Nils Jürgens zu seinem bestandenen Bachelorabschluss in Angewandte Informatik, den er an der FHDW Paderborn in Kooperation mit der WPS Management GmbH absolviert hat.

In unserem heutigen Interview schildert Nils, wie sein Studium und seine Praxisphasen ausgesehen haben und wie er die letzten beiden Jahre erlebt hat.


Wer bist Du?

Mein Name ist Nils Jürgens und ich war von Oktober 2019 bis Oktober 2021 dualer Student bei WPS Management. Studiert habe ich Angewandte Informatik an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Paderborn mit der WPS Management GmbH als mein Partnerunternehmen. Jetzt arbeite ich als Junior Softwareentwickler im Feature-Team bei WPSM.

Wie bist Du auf WPSM aufmerksam geworden?

Ich wollte damals nach meiner Ausbildung zum „Staatlich geprüften Informatiker Multimedia“ am bib International College in Paderborn einen dualen Bachelor-Studiengang der FHDW in Angewandte Informatik anschließen. Ich habe mich für ein duales Studium entschieden, damit ich mein Studium möglichst praxisnah erleben und mein bisheriges Wissen an realen Situationen austesten und weiterentwickeln kann. Für das duale Studium ist ein Partnerunternehmen notwendig, in dem während des Studiums in regelmäßigen Intervallen Praxisphasen absolviert werden. Bei der Entscheidung nach einem passenden Partnerunternehmen für mich, war es mir besonders wichtig, dass ich mich für die Produkte interessiere, die in dem Unternehmen entwickelt werden und ich auch während meines Studiums schon direkt in der Entwicklung dieser beteiligt bin. Ich habe mich dann im Raum Paderborn auf die Suche begeben und wurde durch die FHDW auf WPSM aufmerksam. Bevor ich mich beworben habe, habe ich mich ausführlich über das Unternehme informiert. Obwohl der Source-to-Pay Bereich für mich etwas komplett Neues war, hat WPSM einen sehr interessanten Eindruck gemacht und ich habe mich dann vor allem beworben, da ich Web Development sehr spannend finde.

Wie sieht das Studium an der FHDW aus?

Es gibt gerade bei der FHDW zwei Informatikstudiengänge, die dort dual studiert werden können – Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik. Bei Wirtschaftsinformatik reicht ein normales Abitur für das Studium. Bei Angewandte Informatik ist das ein bisschen anders. Es ist ein verkürztes Studium, also es dauert nicht drei Jahre, sondern es hat eine Studienzeit von zwei Jahren und als Voraussetzung zur Zulassung zu diesem Studium müssen die Studierenden vorher eine IT-Berufsausbildung abgeschlossen haben.

Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, dann kann man sich bei der FHDW bewerben. Ich musste dann noch ein Interview mit dem Leiter der Fakultät für Informatik an der FHDW führen. Anschließend folgte ein Einstellungstest, in dem geprüft wurde, ob der Bewerber auch die Voraussetzungen für ein duales Studium an der FHDW erfüllt. Nachdem ich dann angenommen wurde, hatte ich Zeit, um mich auf die Suche nach einem passenden Unternehmen zu begeben, in dem ich meine Praxisphasen absolvieren kann. Angefangen hat das Studium in Angewandte Informatik dann mit einer Theoriephase und dann wird quartalsweise zwischen einer Praxisphase im Unternehmen und einer Theoriephase mit abschließender Klausurenphase gewechselt. Am Ende habe ich dann noch meine Bachelorarbeit, auch wieder im Unternehmen, geschrieben. Für das Thema meiner Bachelorarbeit habe ich mich mit WPSM abgestimmt, sodass ich ein Thema bearbeitete, was sowohl mich, als auch das Unternehmen weiterbringt. Nach der Abgabe der Bachelorarbeit hatten wir nochmal eine zweimonatige Praxisphase, die dann mit dem Kolloquium abgeschlossen wurde.

Wie war die erste Praxisphase?

Das Besondere bei dem dualen Studium in Angewandte Informatik an der FHDW ist, dass bereits die erste Praxisphase so eine spezielle Praxisphase ist. Innerhalb dieser ersten Praxisphase sollte eine 20-30-seitige Praxisarbeit geschrieben werden, sodass ich in den ersten drei Monaten im Unternehmen leider nicht direkt im Entwicklungsprozess eingebunden werden konnte. Das kommt natürlich auch auf das Thema an, welches für seine Praxisphase gewählt wurde, aber bei mir ging es um Testautomatisierung und dadurch war ich leider nicht in der Sprintarbeit und den Standard-Methoden der Arbeit in der Entwicklung nach Scrum eingebunden. Trotz alledem habe ich in meiner ersten Praxisphase sehr viel Hilfestellungen von dem Team bekommen, in dem ich arbeite. Ich war richtig in den verschiedensten Team-Meetings integriert und konnte dort immer den aktuellen Stand meiner Praxisarbeit einbringen und auch sagen, wenn ich irgendwo Hilfe brauchte.

Wie würdest Du den Team Spirit beschreiben?

Als ich im Januar 2020 für meine erste Praxisphase zu WPSM gekommen bin, war ich drei Monate vor Ort im Unternehmen und dann durchgehend – heute auch immer noch – Corona-bedingt im Homeoffice. Ich finde, dass diese Situation vom Unternehmen sehr gut gemeistert wurde, wir haben gute Mittel gefunden, wie wir mit der Situation umgehen.

Ich bin seit Beginn meines dualen Studiums im Feature-Team. Die Hilfsbereitschaft im Team ist sehr groß. Ich kann beispielsweise in unserem täglichen Austausch miteinander Probleme ansprechen und dann schauen wir zusammen darauf, wie das eine oder andere vielleicht gelöst werden kann. Jetzt aktuell im Homeoffice durch Corona, kann ich einfach über unser internes Kommunikationstool Slack schreiben, wenn ich Probleme habe und dies gerne klären möchte. Bisher habe ich auch nur positive Erfahrungen gemacht. Also wenn ich eine Frage habe, dann bekomme ich auch immer eine Antwort.

Wie geht’s weiter?

Nachdem ich meinen Bachelor abgeschlossen habe, bin ich direkt in ein festes Arbeitsverhältnis übergegangen und arbeite jetzt als Junior Softwareentwickler weiterhin in dem Team, in dem ich auch schon während meines Studiums tätig war. Der Grund, warum ich mich auch dazu entschieden habe, nach meinem Studium hier zu bleiben ist relativ simpel. Ich fühle mich hier wohl und die Aufgaben sind auch fordernd. Manche Aufgaben sind teilweise auch zu fordernd an einigen Stellen und ich muss noch viel lernen und meinen Wissensstand erweitern. Aber auch wie damit dann umgegangen wird, ist echt super. Also dass das Team weiß, dass es auch mal etwas länger dauert und sie mich unterstützen, wenn ich Hilfe benötige. Ich fühle mich nicht allein gelassen und werde im Gegenteil aufgebaut. Das gefällt mir bei WPSM sehr gut. Im Feature-Team bin ich auch für die Entwicklung der Apps mit zuständig und das sind alles sehr interessante und spannende Aufgaben, da kann ich mich in der Zukunft auch sehen. Ich bin aktuell im Frontend und im Backend unterwegs. Im Frontend fühle ich mich zwar wohler, aber wenn Kleinigkeiten im Backend anfallen, dann übernehme ich diese auch.

Was möchtest Du angehenden Studies mit auf den Weg geben?

Ich glaube das Wichtigste für angehende Studierende ist, dass sie neugierig sind und bereit sind, Fragen zu stellen. Keiner hier reißt einem den Kopf ab, wenn man mal nicht weiterkommt oder wenn man vermehrt Fragen stellt oder um Hilfe bittet. Ich meine, das ist ja auch ganz normal und wir haben ja auch sehr komplexe Produkte, die wir bauen, da sind Abhängigkeiten und neue Technologien drin und als Studierender oder auch als frisch Ausgebildeter kann man das auch alles gar nicht wissen. Dementsprechend muss man sich da trauen auch einfach zu fragen. Am besten auch eher früher fragen, als dann drei Tage am gleichen Problem zu sitzen, weil dann mindert das auch so ein bisschen den Spaß an der Arbeit.

Hilfreich ist es auch, wenn sich angehende Studierende, gerade am Anfang, schon ein bisschen informieren und sich einlesen. Natürlich soll jetzt niemand als Profi kommen, aber es kann hilfreich sein, wenn man zum Beispiel weiß, dass vue.js ein Framework ist, mit dem unter anderem UI Komponenten erstellt werden können. Dann sollten angehende Studierende offen sein und auch aus den Komfortzonen heraustreten können. Jetzt so wie bei mir, ich fühle mich zwar im Frontend wohler, aber es kann auch sein, dass ich etwas im Backend machen muss, je nachdem wie der Sprint gestaltet ist, und dann ist es wichtig, dass man sich dann auch traut, die Füße ins kalte Wasser zu halten.

Vielen Dank für Deine spannenden Einblicke in die vergangenen Jahre während Deines Studiums. Wir wünschen Dir für Deine Zukunft alles Gute und freuen uns darüber, dass Du auch weiterhin Teil unseres Teams bist.

Nils Eindrücke in die Welt als Dualer Studierender bei WPSM haben Dir gefallen und Dein Interesse geweckt? Dann bewirb Dich noch heute für ein Duales Studium mit der WPS Management GmbH.

Weitere Informationen zur Stellenanzeige findest Du hier: Angewandte Informatik/Wirtschaftsinformatik

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Angewandte Informatik/Wirtschaftsinformatik (Software Engineering) (m/w/d) Duales Studium

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